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Neueste Daten und Fakten zur demografischen Entwicklung in den Gemeinden
Das Statistische Landesamt Baden-Württemberg hat ein Presseheft zur Bevölkerungsvorausrechnung bis 2030 für die Stadt- und Landkreise erstellt sowie die Entwicklung der Gesundheits- und Pflegeberufe in den Kreisen Baden-Württembergs analysiert:
- Bis zum Jahr 2030 werden in Baden-Württemberg rund 10,4 Millionen Menschen leben. Das sind knapp 400 000 Menschen oder 3,5 Prozent weniger als heute.
- Nur die Stadtkreise Baden-Baden und Ulm dürften 2030 leicht mehr Einwohner als heute haben. Schon von 2025 wird es keinen Kreis mehr mit positiver Geburtenbilanz geben.
- Stuttgart und Ulm werden 2030 voraussichtlich die jüngste Bevölkerung haben. Mit jeweils 44,5 Jahren läge das Durchschnittsalter dann um zwei bis knapp drei Jahre höher als heute.
- Die höchste Bevölkerungsabnahme wurde für den Landkreis Heidenheim berechnet. Dort wird ein Rückgang um 8,8 Prozent bis 2030 erwartet, im Zollernalbkreis und im Kreis Sigmaringen dürfte das Minus 7 Prozent betragen.
- In elf Landkreisen wird sich die Zahl der Hochbetagten voraussichtlich mehr als verdoppeln. Spitzenreiter dürfte der Landkreis Emmendingen mit einem Plus von 131 Prozent sein.
- Gesundheits- und Pflegeberufe sind gefragt. 2009 übten rund 415 000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte diese Berufe aus. Das sind 11 Prozent der insgesamt gut 3,85 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Land. Die Zahl der Beschäftigten in diesem Bereich stieg in den letzten zehn Jahren um 23 Prozent.
Stand: Mai 2010
Externe Links
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Presseheft (Link: http://www.statistik-bw.de/Pressemitt/Pressehefte/Bev_vorausrechnung_2030.pdf#search=%22presseheft%22)