Gesundheitswirtschaft

DIHK Umfrage Invitro Diagnostika

Von Point-of-Care-Schnelltests auf Sars-Cov-2 über Blutzuckerkontrollen für Diabetes-Patienten bis hin zu Flüssigbiopsien zur Krebsdiagnostik und therapiebegleitende Diagnostika für personalisierte Arzneimitteltherapien:
In-vitro-Diagnostika (IVD) haben das Ziel, aus menschlichen Proben wie Gewebe oder Blut Informationen zu gewinnen, um Krankheiten diagnostizieren oder Therapien steuern zu können. Dabei bieten Megatrends wie die personalisierte Medizin und die Gendiagnostik den Unternehmen der Branche große Marktchancen – mit positiven Auswirkungen auf die Fachkräftesicherung der Gesamtwirtschaft: Durch frühzeitige Diagnosen oder effektive Therapien werden krankheitsbedingte Ausfallzeiten der Beschäftigten kürzer oder seltener. Wichtig ist daher, dass entsprechende Rahmenbedingungen für die Betriebe vorliegen, damit sie ihr volles
Potenzial ausschöpfen und auch Wertschöpfung in Deutschland generieren können.
Diagnostikunternehmen  müssen ab Mai 2022 die Verordnung (EU) 2017/746 über In-vitro-Diagnostika (IVDR) verpflichtend anwenden. Hiervon erwartet fast die  Hälfte der betroffenen Betriebe hierzulande einen erschwerten Zugang für ihre Innovationen zum EU-Markt. Das geht aus einer aktuellen DIHK-Umfrage hervor, an der sich mehr als 150 Unternehmen der Branche beteiligten. 
Hier (PDF-Datei · 751 KB)kommen Sie zu den Ergebnissen der Befragung. 
November 2020